Neujahrsempfang der FDP Nottuln

Die Nottulner Liberalen fanden sich zu einem Neujahrsempfang im Landgasthaus in Darup zusammen und stimmten sich auf die bevorstehenden Wahlen m Jahr 2025 ein. Zu diesem Zweck wurde auch der für diesen Wahlkreis aufgestellte Bundestagskandidat Sebastian Loest aus Dülmen eingeladen.
Doch zunächst ging Markus Wrobel in seiner Ansprache auf die Geschehnisse der letzten Monate zum Ende der Ampelkoalition ein. „Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende“, fasste Markus Wrobel seine Sicht zur Auflösung der Ampelkoalition zusammen. In weiten Bevölkerungskreisen sei in den letzten Jahren immer wieder von der FDP gefordert worden, dieses Gezerre und wirtschaftsschädliche Geschehen in Berlin endlich zu beenden und der Ampelkoalition den Rücken zu kehren. Zuviel Ideologie und zu wenig Pragmatismus hemmten die wirtschaftliche Entwicklung, führten zu ausufernden Energiekosten und hinterließen auch bei dem Verhalten zum Ukrainekrieg Unentschlossenheit. Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat darunter gelitten. Hier ist dringender Änderungsbedarf angesagt. Dass die Liberalen in Berlin sich auf dieses Ausstiegsszenario vorbereitet haben war der Sache geschuldet und entspricht nur politischer Verantwortungswahrnehmung. Die SPD weist hier gerne der FDP die Schuld zu. Das ist einerseits erwartbares Handeln auf Seiten der FDP gewesen und lag andererseits auch schon bei Herrn Scholz und Herrn Klingbeil mit gleicher Zielrichtung in der Schublade.
Der Bundestagskandidat Sebastian Loest griff diesen Faden gerne auf und schilderte an verschiedenen Beispielen, dass diese Entwicklung in Berlin in Anbetracht der mangelnden Führungskompetenz des Kanzlers Scholz absehbar war. Selbst die Grünen waren in der Frage der Ukraine-Unterstützung weiter als die SPD mit ihrem Bundeskanzler Scholz. “Wir brauchen wieder Zuversicht und eine Stärkung unserer Wirtschaft“, führte Sebastian Loest aus, und ergänzte, dass die Fragen der Zukunft am ehesten mit einer schwarz-gelben Koalition gelöste werden können.
Im Verlauf des weiteren Abends ergaben sich noch vielfältige Diskussionen zur politischen Entwicklung im Bund und vor Ort. Alle waren sich einig, dass die FDP im zukünftigen Bundestag nach dem 23.02.3025 wieder vertreten sein wird. Ganz klar wolle man sich aber auch von den rechtspopulistischen Tendenzen der AfD und des BSW abgrenzen, die eindeutig für eine destruktive Staatsentwicklung stehen.
Natürlich wurde auch die Kommunalwahl am 14 September 2025 thematisiert. Hier wurde einvernehmlich der Hoffnung Ausdruck verliehen, dass Dr. Dietmar Thönnes zur Wiederwahl bereit steht. „An einer entsprechenden Unterstützung der FDP in Nottuln bestehen keine Zweifel“, führte der Fraktionsvorsitzende Helmut Walter an, und ergänzte, dass mit dem amtierenden Bürgermeister Dietmar Thönnes die Gemeinde Nottuln in den letzten Jahren enorme Fortschritte in der Zukunftsentwicklung unserer Gemeinde mit hoffnungsvollen Perspektiven für die Zukunft gemacht wurden.